Ich kann mich noch gut erinnern, wie mein Chef mich früher mit ein paar wenigen Worten in Schwung gebracht und meine Körpertemperatur hochgetrieben hat. „Frau Marbach, ich habe Ihnen letztens was zum Projekt Singapur gegeben. Ich meine für die Wiedervorlage.“ Und schon brach mir der Schweiß aus. Mein Wiedervorlageordner war gut gefüllt – das fette Ding war höllenschwer. Voll gepackt mit irgendwelchen Unterlagen. Da musste ich mit der Suche starten.

Nach dem ersten, erfolglosen Durchblättern, rief er wieder „Frau Marbach, was ist mit der Unterlage?“ „Was denkt der, dass ich hexen kann?“, fragte ich mich, sichtlich gestresst. Beim zweiten Durchblättern hatte ich das Blatt gefunden, das er suchte. Puh. Die Nerven lagen trotzdem blank. Stress pur für mich.

Mit modernen Office-Tools, die uns heute zur Verfügung stehen, wäre mir das nicht passiert. Mit dem Wissen von heute, hätte ich die Unterlage mit einem Griff in der Hand gehabt und hätte sie meinem Chef mit einem überlegenen Lächeln binnen Sekunden auf den Tisch gelegt. 


Auflösung für Wissbegierige des Blogs vom 11. Dezember 2017 - Falsch scheint das neue Richtig zu sein

Haben Sie alle Fehler gefunden? 


Frohes Neues! 

Seien Sie vorbereitet, wenn Sie am 2. Januar Geschäftspartnern ein frohes neues Jahr wünschen. Besonders dann, wenn Sie es schreiben.

Damit Sie in Ihren E-Mails und Briefen alles richtig machen, hier das Wichtigste auf einen Blick.

Grammatikwissen für Sie

Als wäre die neue deutsche Rechtschreibung nicht schon kompliziert genug, wurde im Sommer 2017 noch etwas geändert:

Bis dahin hieß es ausschließlich: Frohes neues Jahr. Ganz klar: „neues“ musste kleingeschrieben werden. Ein Adjektiv eben.

Doch der Rat für die deutsche Rechtschreibung erlaubt jetzt auch die Schreibweise „Frohes Neues Jahr“. Er ist wohl vor der allgemeinen Handhabung eingeknickt. Wenn alle es so machen, dann können wir nicht länger dagegen sein. Schätze ich.

Meine Meinung: „Neues“ ist ein Adjektiv und das sollte es auch bleiben. Ich schreibe „neues“ weiterhin klein. Und das darf ich auch noch. 

Achtung, Falle!

Der Apostroph wird in letzter Zeit missbraucht. Er muss für alle möglichen Gelegenheiten herhalten. Auch bei „Ich hoffe, Sie sind gut in´s neue Jahr gekommen“. Dabei hat er hier nichts zu suchen. Er kann immer nur einen Buchstaben ersetzen und nicht zwei. Deshalb muss es „ins“ heißen.

Ich wünsche Ihnen ein sehr schönes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr aus
D´dorf.


Ihre Claudia Marbach

PS: Bei längeren Auslassungen im Wortinneren kann der Apostroph auch mehrere Buchstaben ersetzen. Schön, dass es Ausnahmen gibt.  


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Aktueller Blogeintrag

„Ich kann Korrekturen nicht am Bildschirm machen, ich muss das ausgedruckt sehen.“

Das habe ich vor 10 Jahren noch steif und fest behauptet. Und nur so kann ich arbeiten, dachte ich.

Wenn ich das heute noch so machen würde, müsste ich wöchentlich die Druckerpatrone erneuern, so viel Papier gäbe es zu bedrucken. Aber wer will das schon? Ich nicht.

Ich drucke nichts mehr aus, was ich für meine tägliche Arbeit benötige. Keine E-Mails, keine Entwürfe, keine Präsentationen, nichts.

Alles spricht von Office 4.0 – doch in meinen Seminaren zeigt sich, dass es sich oft um Lippenbekenntnisse handelt. Der Umstieg auf digitales Arbeiten fällt vielen schwer. Es ist eben nicht einfach, die eigenen Rituale, die eigene Komfortzone zu verlassen. Dabei gibt es mittlerweile so viele, tolle Hilfsmittel – also Tools -, die Ihnen Ihre tägliche Arbeit maßgeblich erleichtern könnten. Sie müssen sie nur kennen und bereit sein, etwas Neues auszuprobieren. 

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