Die meisten Menschen möchten gemocht werden. Nicht um jeden Preis. Nur einfach dafür, dass sie so sind, wie sie sind. 

Lesen Sie hier, welche schlechten Gewohnheiten Sie leicht abstellen können, damit Sie sympathisch wirken, ohne sich wirklich verbiegen zu müssen.

1. Schlechte Gewohnheit: Ganz der Morgenmuffel

„Ich bin morgens noch nicht so gut drauf“, rechtfertigt der Morgenmuffel sein schlechtes Benehmen. Und lässt alle anderen spüren, wie schwer er „in die Pötte“ kommt.

Ganz ehrlich: Es gehört nicht viel dazu „Guten Morgen“ zu sagen, statt gar nichts zu sagen oder sich ein unfreundliches „Morgen“ rauszuquetschen. Ihre Kollegen haben Ihnen nichts getan (hoffentlich) und Ihre offen zu Tage getragene schlechte Morgenlaune nicht verdient. So machen Sie sich keine Freunde.

2. Schlechte Angewohnheit: Nur von sich erzählen


Jemandem zuarbeiten, sie oder ihn bei seiner Arbeit zu unterstützen, kann doch gar nicht so schwierig sein. Oder?

Ich finde, dass eine wirkungsvolle Chefentlastung anspruchsvoll ist.

Denn: Die meisten Chefinnen und Chefs erwarten, dass sich die Assistentin auf sie einstellt. Und das ist ihr gutes Recht, finde ich. Im Zweifelsfall prallen jedoch unterschiedliche Charaktereigenschaften aufeinander.

  • Der Chef ist vielleicht chaotisch, die Assistentin arbeitet strukturiert.
  • Die Chefin gibt offen Feedback, die Assistentin ist sehr empfindlich.
  • Der Chef hält sich nicht an Absprachen (was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?), die Assistentin ist verbindlich und nicht so flexibel. 
  • Die Assistentin ist Perfektionistin, der Chef denkt „Hauptsache läuft“. 


Ein Kollege weiß immer alles besser? Eine Kollegin hält scheinbar Informationen zurück, die andere telefoniert zu laut? Ihr Chef scheint gleichgültig, obwohl er ständig zu spät zu Terminen kommt und Kollegen Fristen nicht einhalten? Sie hören sich manchmal sagen „Das macht mich wahnsinnig“?

Wer hat behauptet, dass die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Charakteren und grundverschiedenen Eigenschaften und Werten anderer Menschen einfach ist? Ist sie nicht!

Empfehlungen von Partner und Freunden sind da auch keine Hilfe. Kennen Sie diese vermeintlich tröstenden Ratschläge auch?

  • „Du darfst dir das alles nicht so zu Herzen nehmen.“
  • „Vielleicht bist du da einfach auch zu empfindlich.“
  • „Jetzt steigere dich doch da nicht so rein.“
  • „Du nimmst das alles viel zu persönlich.“
  • „Vielleicht verstehst du das auch falsch.“
  • „Frag dich mal, ob das nicht auch was mit dir zu tun.“
  • „Vielleicht bildest du dir das ja auch nur ein.“


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Aktueller Blogeintrag

Wie fordert man jemanden in der Öffentlichkeit auf, seine Maske aufzuziehen, ohne dabei oberlehrerhaft zu wirken?

Benimm-Trainer A. Schmidt rät: nicht gleich vorwurfsvoll werden. So steht es in der Süddeutschen Zeitung. Dann bin ich mal gespannt, was Herr Schmidt zu sagen hat.

„Sie haben keine Maske auf“ würde er nicht sagen, das sei vorwurfsvoll. „Warum tragen Sie keine Maske?“ ist seine Empfehlung.

Ich „beleuchte“ die Empfehlungen mal unter verschiedenen Aspekten und gebe Ihnen Beispiele, damit Sie sich selbst ein Urteil bilden können.

Beispiel 1

Der Reißverschluss an meiner Aktentasche ist schon mal geöffnet, während ich durch ein Bahnhofviertel zum Zug schlendere. Das ist nicht sehr schlau von mir.

„Der Reißverschluss an Ihrer Tasche ist geöffnet“, sagen Passanten dann schon mal zu mir. „Danke, sehr aufmerksam; und danke für Ihre Sorge“, sage ich dann. Ich finde das nett. Ich finde das auch nicht vorwurfsvoll. Es ist eine Feststellung. Ich kann darauf reagieren, wie ich möchte. Vorgeführt fühle ich mich nicht.

Würde ich gefragt „Warum ist der Reißverschluss geöffnet?“ würde ich genötigt, einem fremden Menschen eine Erklärung über mein Verhalten zu geben. Meine Antwort müsste lauten, wenn ich ehrlich bin „Weil ich das schon mal vergesse“, oder gar „Weil ich mitunter dusselig bin“. „Warum“ finde ich als Frage fast immer unpassend, weil es das Gegenüber in eine unnötige Erklärungsnot bringt.

Beispiel 2

Angenommen, ich hätte eine Laufmasche in der Strumpfhose. 

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