Neulich im Webinar – Tag zwei, Teil zwei: „Ich habe mich gestern nach unserem Training von meinen Post-its getrennt“, sagt die Teilnehmerin. „Wie viele hatten Sie?“, frage ich. „Zwölf“, antwortet sie. Ich grinse. „Wie geht es Ihnen damit?“, will ich wissen. „Ich fühle mich nakisch und es ist ungewohnt und tut gleichzeitig gut, als wäre Ballast von mir abgefallen“, antwortet sie. Ich grinse wieder und verstehe das.

Analoges Arbeiten ist der lieb gewonnene Wahnsinn

Von unseren Schreibmaschinen haben wir uns vor vielen, vielen Jahren getrennt. Und das hat gar nicht mal so weh getan. Auch dem Faxgerät entsagen viele Assistenzen seit vielen Jahren. Warum ist es dann so schwierig, sich von Notizblöcken und Post-its zu trennen?


Wenn ich früher an „Weiterbildung“ gedacht habe, brachte ich das nie mit Freude oder gar Spaß in Verbindung. Allein schon das Wort klingt spaßfrei.

In vielen Seminaren und jetzt Webinaren höre ich, dass meine Teilnehmerinnen und Teilnehmer „gebrannte Kinder“ sind. „Das ist die erste Weiterbildung, in der ich nicht auf die Uhr schaue“, sagte mir vor einigen Wochen jemand. Und so sollte es auch sein.

Wenn Sie als Sekretärin oder Assistentin das richtige Training für sich suchen, seien Sie kritisch und wählerisch. Es geht nicht nur um die Inhalte, die vermittelt werden sollen. Es geht um das Wie. Wenn das Drumherum, der Trainer, die Inhalte, die Methode stimmen, dann haben Sie eine Chance, dass Sie weder gelangweilt noch enttäuscht sind.


„Ich bin seit Mitte Januar im Unternehmen und habe meinen Chef noch nie persönlich getroffen“, sagte neulich eine Teilnehmerin im Webinar. Da war es Anfang März.

Neue Zeiten, neue Herausforderungen. Dass man seinen Chef oder seine Chefin über acht Wochen nicht sieht, geschweige denn, sich persönlich noch nicht so richtig kennengelernt hat, wäre „früher“ undenkbar gewesen. Heute nimmt der eine oder andere das so hin. Nicht gut, ist aber so.

Digitale Assistenz ist eine Herausforderung

Völlig zu Recht machen sich Assistenzen heute Gedanken darüber, ob sie ihrem Chef die Assistenz bieten können, die er jetzt benötigt. Man trifft sich virtuell, wenn überhaupt. Schwierige Themen per Microsoft Teams zu besprechen, ist nicht so einfach. Einige bewegen sich mit ihren Chefs deshalb an der seichten Oberfläche. Themen, die man längst hätte ansprechen müssen, schiebt man vor sich her.


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Na, alles im Griff? Ihr E-Mail- und Aufgabenmanagement mit Outlook müssen top sein

Ja, das erinnert an „Na, alles gut?“ Diese Frage verwirrt mich seit jeher. Zum einen, weil selten alles gut ist und zum anderen, weil ich nicht genau weiß, worauf mein Gegenüber hinaus möchte.

Angenommen, Sie arbeiten, sitzen vor dem Rechner und ein Kollege fragt Sie „Na, alles im Griff?“, dann ist das, vermute ich, eine ebenso schwer zu beantwortende Frage wie „Na, alles gut?“

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