Das schreibt mir ein Juwelier: "Im Zusammenhang mit Ihrem Geburtstag möchten wir Ihnen auf viele schöne Schmuckstücke und feine Zeitmesser ein besonderes Entgegenkommen offerieren."

Meine Meinung: Meist entstehen solche Satzmonster aus dem Wunsch heraus, sich ganz besonders höflich und gewählt ausdrücken zu wollen. Der Schuss geht fast immer nach hinten los.

Dabei könnte alles so einfach sein:


Was genau bedeutet „Assistenz“? Und was ist der Unterschied zwischen einer Sekretärin und einer Assistentin? Ein komplexes Thema.

Ich versuch´s:

  1. Die Assistentin kann besser hellsehen als die Sekretärin.
  2. Ihr Einfühlungsvermögen geht weiter über das eines normalen Menschen hinaus. Sie ahnt, wittert und agiert. Oder besser auch nicht.
  3. Der Chef kann all die Dinge, zu denen er keine Lust hat, an seine Assistentin delegieren.  


Der Typ am Nachbartisch spricht die ganze Zeit mit vollem Mund. Nicht mal eben zwischendurch, weil er nicht abwarten kann, seine spannende Geschichte zu erzählen, sondern die ganze Zeit.

Die Frau, weiter hinten im Restaurant, spricht so laut, dass ich jedes Wort verstehe. Wie hält ihre Freundin diese verbale Dauerbeschallung nur aus?

Und der Mensch, der um die Ecke sitzt, und den ich nicht sehe, erhält in regelmäßigen Abständen WhatsApp-Nachrichten. Pling, pling macht es in einem fort. Ein ganz normaler Donnerstagabend bei einem Italiener in Düsseldorf. Stört das alles nur mich? 


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Aktueller Blogeintrag

„Ich kann Korrekturen nicht am Bildschirm machen, ich muss das ausgedruckt sehen.“

Das habe ich vor 10 Jahren noch steif und fest behauptet. Und nur so kann ich arbeiten, dachte ich.

Wenn ich das heute noch so machen würde, müsste ich wöchentlich die Druckerpatrone erneuern, so viel Papier gäbe es zu bedrucken. Aber wer will das schon? Ich nicht.

Ich drucke nichts mehr aus, was ich für meine tägliche Arbeit benötige. Keine E-Mails, keine Entwürfe, keine Präsentationen, nichts.

Alles spricht von Office 4.0 – doch in meinen Seminaren zeigt sich, dass es sich oft um Lippenbekenntnisse handelt. Der Umstieg auf digitales Arbeiten fällt vielen schwer. Es ist eben nicht einfach, die eigenen Rituale, die eigene Komfortzone zu verlassen. Dabei gibt es mittlerweile so viele, tolle Hilfsmittel – also Tools -, die Ihnen Ihre tägliche Arbeit maßgeblich erleichtern könnten. Sie müssen sie nur kennen und bereit sein, etwas Neues auszuprobieren. 

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