Ich sitze im Ruhebereich des ICEs. Ein Mittfünfziger betritt telefonierend den Wagen. Setzt sich neben mich, auf die andere Seite des Ganges. Nachdem er sein Telefonat beendet hat, hört er Videos auf Facebook. Ja, ohne Kopfhörer. Alle Mitreisenden im Umkreis von 20 Metern geraten in den Genuss, diese Videos auch zu hören. Erstaunlicherweise sagt niemand etwas. Der eine oder andere schüttelt mit dem Kopf oder verdreht die Augen. Ansonsten: Stoische Zurückhaltung.

Ich ertrage das nicht. Und das Hören von Videos oder Musik ohne Kopfhörer fände ich auch in anderen Bereichen unverschämt und rücksichtslos. Dazu braucht es keinen Ruhebereich. Ich möchte das klären, abstellen, wieder meine Ruhe haben. Doch, wie sage ich es ihm, ohne Ärger zu bekommen, Energie zu verschwenden, mich zu streiten? Ich verwende meinen Klassiker:

„Entschuldigen Sie, bitte. Ist Ihnen bewusst, dass Sie in einem Ruheabteil sind?“

„Nein“, sagt er nur und greift zum Kopfhörer.
 
Ich brauche kein „Entschuldigung“. Mir reicht, dass mein Problem nicht mehr besteht.

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Kommunikationskompetenz im Office – vermeiden Sie diese Kommunikationsfallen

„Frau Huber ist nicht da“, sagt Frau Hubers Kollegin, die ich eigentlich erreichen wollte. Hm. Auf ein weiteres Angebot warte ich vergeblich und entscheide mich dafür, meine Ansprechpartnerin später noch einmal anzurufen.

„Schmittke“, meldet sich die Angerufene. „Hier ist Claudia Marbach, hallo, Frau Schmittke,“, sage ich, „ich habe noch eine Frage zum Seminar nächste Woche“. „Sie meinen bestimmt die andere Frau Schmittke“, erwidert sie. „Äh, ja, wahrscheinlich“, antworte ich. „Wir heißen gleich und werden immer wieder verwechselt“, sagt die „falsche“ Frau Schmittke. Ich schüttele mit dem Kopf. Das sieht sie ja nicht.

„Haben Sie uns gut gefunden?“, fragt mich meine Ansprechpartnerin bei der Begrüßung. „Ja, ich war ja letztes Jahr schon mal hier“, antworte ich und wundere mich über diese Frage.

„Ich bin vom 25. bis 29. Januar nicht im Büro. Ihre Nachricht wird nicht weitergeleitet.“ Das steht in der Abwesenheits-E-Mail. Tja, da gucke ich blöd.

„Ich bin im Augenblick nicht am Platz“, tönt es aus der Mailbox. Aber wann die Person ungefähr wieder da ist, verrät sie nicht. Lohnt es sich für mich, eine Nachricht zu hinterlassen oder hört sie die Mailbox eh erst in einer Wochen ab? 

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