Jemandem zuarbeiten, sie oder ihn bei seiner Arbeit zu unterstützen, kann doch gar nicht so schwierig sein. Oder?

Ich finde, dass eine wirkungsvolle Chefentlastung anspruchsvoll ist.

Denn: Die meisten Chefinnen und Chefs erwarten, dass sich die Assistentin auf sie einstellt. Und das ist ihr gutes Recht, finde ich. Im Zweifelsfall prallen jedoch unterschiedliche Charaktereigenschaften aufeinander.

  • Der Chef ist vielleicht chaotisch, die Assistentin arbeitet strukturiert.
  • Die Chefin gibt offen Feedback, die Assistentin ist sehr empfindlich.
  • Der Chef hält sich nicht an Absprachen (was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?), die Assistentin ist verbindlich und nicht so flexibel. 
  • Die Assistentin ist Perfektionistin, der Chef denkt „Hauptsache läuft“. 

Die Wahrscheinlichkeit, dass beide aneinander „verzweifeln“ ist nicht gering. Wie in einer normalen Partnerschaft gehört es bei einer guten Zusammenarbeit aber dazu, dass man Anderssein akzeptiert und das Beste daraus macht. Eine effektive und reibungslose Zusammenarbeit entsteht nicht einfach so im Laufe der Jahre. Konflikte müssen gelöst und auch Kleinigkeiten müssen angesprochen werden, damit aus der Mücke kein Elefant wird. Verschleppte Konflikte enden meistens in einer Eskalation. 

Diese Herausforderungen kenne viele Assistentinnen

„Mein Chef delegiert ungern“, sagte letztens eine Teilnehmerin. Dieses Phänomen kenne ich. Und dass Chefs chaotisch sein können, macht vor allem die pingelige Arbeitsbiene verrückt.

Mein Tipp: Gehen Sie als Assistentin immer davon aus, dass Ihr Chef, es seid denn, er ist ein richtiger Fiesling, nichts extra macht, um sie zu ärgern. ER ist so wie er ist und wünscht sich von Ihnen die bestmögliche Unterstützung. Selbst die Chefs, die ungern delegieren, wünschen sich Unterstützung und Hilfe. Sie wissen nur nicht, wie sie aussehen kann. Und barsche, unüberlegte Worte, Unpünktlichkeit oder Chaos sind keine Zeichen seiner bösen Absicht, sondern in der Regel ein Zeichen von Überforderung und ein Hilfeschrei.

Vielleicht hilft Ihnen dieser Blick auf die Dinge, bis wir uns in meinem Webinar Chefentlastung komaktp" sehen. Wir finden für jede Herausforderung eine Lösung. Versprochen!

Das sind die nächsten Termine:

  • 15. Juli 2020
  • 14. September 2020

Alle Details zu diesem besonderen Seminar lesen Sie hier: https://www.claudia-marbach.de/webinare/chefentlastung-kompakt.html

 

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Aktueller Blogeintrag

Unbedingt vermeiden: 4 schlechte Gewohnheiten, wenn Sie sympathisch wirken möchten

Die meisten Menschen möchten gemocht werden. Nicht um jeden Preis. Nur einfach dafür, dass sie so sind, wie sie sind. 

Lesen Sie hier, welche schlechten Gewohnheiten Sie leicht abstellen können, damit Sie sympathisch wirken, ohne sich wirklich verbiegen zu müssen.

1. Schlechte Gewohnheit: Ganz der Morgenmuffel

„Ich bin morgens noch nicht so gut drauf“, rechtfertigt der Morgenmuffel sein schlechtes Benehmen. Und lässt alle anderen spüren, wie schwer er „in die Pötte“ kommt.

Ganz ehrlich: Es gehört nicht viel dazu „Guten Morgen“ zu sagen, statt gar nichts zu sagen oder sich ein unfreundliches „Morgen“ rauszuquetschen. Ihre Kollegen haben Ihnen nichts getan (hoffentlich) und Ihre offen zu Tage getragene schlechte Morgenlaune nicht verdient. So machen Sie sich keine Freunde.

2. Schlechte Angewohnheit: Nur von sich erzählen

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