Arbeiten im Homeoffice hat viele Vorteile. Eines ist ganz sicher, dass man weniger Störungen durch Kollegen hat und weniger Gelegenheiten, sich über Kollegen zu ärgern.

Ja, man kann sich auch im Teams- oder Zoom-Meetings über jemanden ärgern; doch im Vergleich zum ganz normalen Arbeiten im Büro ist das Konfliktpotenzial aus dem Homeoffice geringer.

Bald, vielleicht jetzt schon, kehren Sie an Ihren Arbeitsplatz zurück. Und Sie treffen wieder auf,

  • den Kollegen, der morgens nicht grüßt,
  • die Kollegin, die Informationen für sich behält,
  • den unorganisierten, chaotischen Chef,
  • oder die Chefin, die von sich und Ihnen einen sehr hohen Arbeitseinsatz erwartet.

Es ist alles so wie vorher. 

Sie bestimmen, ob die Konflikte wieder losgehen

Die Menschen, die Ihnen jetzt wieder begegnen, haben sich in den letzten Monaten nicht geändert. Warum sollten sie auch? Sie haben es mit den gleichen herausfordernden Charakteren zu tun wie vor dem Lockdown. Ob Sie weitermachen wie bisher, sich ärgern lassen, gereizt reagieren, das entscheiden Sie.

Zum Streiten braucht es zwei Menschen, zum Ärgern immer nur einen. 

Jeder Mensch hat andere Köder

Menschen reagieren auf Situationen und Personen ganz unterschiedlich. Was Sie vielleicht wahnsinnig macht, betrachtet jemand anderes mit einem Lächeln und aus einer anderen Perspektive. Wenn es Ihnen gelingt, die Perspektive zu wechseln und den Energieräubern mit einem Lächeln zu begegnen, dann haben Konflikte mit Kollegen kaum noch eine Chance.

Ich-Botschaften üben und verinnerlichen

Auch Sie haben wahrscheinlich schon davon gehört, dass Sie mit Ich-Botschaften alles klären und schwierige Themen jederzeit ansprechen können. So einfach ist es jedoch nicht. Auch Ich-Botschaften können verletzen oder Ihr Gegenüber hilflos oder aggressiv machen.

Beispiel

Sagen Sie zu Ihrer Kollegin „Ich kann mich nicht konzentrieren, während du telefonierst“, setzt das die Kollegin sehr wohl unter Druck, weil sie jetzt nicht weiß, was sie tun soll.

Beispiel

Sie sagen zu Ihrem Chef „Ich habe gestern vergeblich auf Sie gewartet, wir hatten einen Termin“, wird er sich vielleicht dafür rechtfertigen, weil es sich angegriffen fühlt.

Sagen Sie stattdessen „Mit ist wichtig, dass unsere Termine stattfinden“, haben Sie sich für eine Ich-Botschaft entschieden, mit der Sie Ihr Gegenüber nicht angreifen.

Sie sehen: Die Tücken der Kommunikation und das Potenzial für Konflikte am Arbeitsplatz lauern im Detail.

In meinem Webinar „Psychologie für die Assistenz“ erhalten Sie viele praktische Empfehlungen für Ihre offene, durch Ich-Botschaften geprägte Kommunikation, für den Umgang mit herausfordernden Charakteren und für mehr Kraft und weniger Konflikte am Arbeitsplatz. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz.

Das sind die nächsten Termine:

  • 10.Dezember 2020 
  • 26. April 2021

Alle Details zu diesem besonderen Online-Training lesen Sie hier: https://claudia-marbach.de/webinare/psychologie-fuer-die-assistenz.html

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So geht Assistenz heute – drei wichtige Qualifikationen über die Sie jetzt als Assistenz verfügen sollten

Vor einigen Jahren: „Oh, nee“, sagt eine Mitarbeiterin. „Was ist?“, frage ich sie. „Word macht das nicht. Warum macht Word das nicht?“

„Das weiß ich nicht“, sage ich ihr. „Und, ich habe keine Zeit, mich da für Sie einzuarbeiten; das müssen Sie allein oder anders lösen.“

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