Vor einigen Jahren: „Oh, nee“, sagt eine Mitarbeiterin. „Was ist?“, frage ich sie. „Word macht das nicht. Warum macht Word das nicht?“

„Das weiß ich nicht“, sage ich ihr. „Und, ich habe keine Zeit, mich da für Sie einzuarbeiten; das müssen Sie allein oder anders lösen.“

Sie finden, das ist gemein, dass ich ihr nicht geholfen habe? Mag sein.

Und ich betrachte es nicht als meine Aufgabe, meine Mitarbeiter in Word, Outlook oder anderen Programmen zu schulen. Darum muss sich jeder selbst kümmern beziehungsweise einen Kurs belegen. Den ich auch bezahlen würde. Nur, ich kann das nicht leisten.

Und damit sind wir auch schon mittendrin in den Qualifikationen, die eine gute Assistentin mitbringen sollten:

Qualifikation Nummer 1 – Digitale Fachkompetenz

Spätestens seit COVID-19 muss jedem klar sein, dass eine analoge Organisation nicht gut funktioniert. Das bedeutet auch, dass Sie sich mit den Standardprogrammen wie Word, Excel, PowerPoint und Outlook auskennen sollten. Und zwar gut. Sie hinken da etwas hinterher? Dann rüsten Sie auf. Qualifizieren Sie sich. Belegen Sie einen Kurs, besuchen Sie ein Seminar zu digitaler Büroorganisation. Sie sollten diejenige sein, die ihrem Chef Kniffe und Tricks zeigt, wie Sie und er die Arbeit effizient und effektiv erledigen können. Schwierigkeiten beim Bedienen der Standardprogramm können mal auftauchen, sollten aber nicht die Regel sein, und Sie lösen sie.

Chefassistenz digitale Arbeiten

Entscheiden Sie sich mindestens für einen zweiten Bildschirm. 

Qualifikation Nummer 2 – Initiative

Sie stellen fest, dass Sie Entwicklungsbedarf haben? Fragen Sie nach Unterstützung, aber nicht Ihren Chef. Sprechen Sie ihn auf ihren Weiterbildungsbedarf an. Stellen Sie klar heraus, in welchen Bereichen Sie sich optimieren möchten und was Ihre Chefin oder Ihr Chef davon hat; das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie oder er Ihnen eine Weiterbildung genehmigt.

Warten Sie nicht ab, bis Sie auf Ihrem Arbeitsgebiet an ihre Grenzen kommen. Das ist zwar gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Warten Sie nicht bis Sie „absaufen“. In den Spiegel zu schauen, die eigenen Grenzen zu kennen und sich dann Unterstützung zu holen, zeugt von Selbstbewusstsein. Fangen Sie heute damit an.

digitale Büroorganisation mit Claudia Marbach

Lernen Sie, digitale Tools wirkungsvoll zu nutzen.

Qualifikation Nummer 3 – Kommunikationskompetenz

Wir leben in schnellen Zeiten. Und: Die meisten Menschen haben sehr viel zu tun. Es ist keine Zeit für langes Drumherum-Reden. Es ist wichtig, dass Sie auf den Punkt formulieren, Sachverhalte klar und strukturiert darstellen können. Alles andere kostet Zeit und strapaziert das Nervenkostüm Ihres Gegenübers.

„Ja, und worauf wollen Sie hinaus?“, fragt ein Chef seine Assistentin. Das ist ein klares Indiz für „Viel erzählt und nichts gesagt.“ Lernen Sie, Ihre Gedanken zu fokussieren und klar zu kommunizieren. Davon profitieren Sie und Ihr Chef.

Mit meinem (Online-)Training „Büroorganisation 4.0 - endlich digital“ rüsten Sie unmittelbar auf und können sich und ihren Chef oder ihre Chefin anschließend sofort digitaler organisieren.

Alle  Termine und Details zu diesem intensiven Training lesen Sie hier: https://www.claudia-marbach.de/webinare/bueroorganisation-4-0-endlich-digital-2.html

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Na, alles im Griff? Ihr E-Mail- und Aufgabenmanagement mit Outlook müssen top sein

Ja, das erinnert an „Na, alles gut?“ Diese Frage verwirrt mich seit jeher. Zum einen, weil selten alles gut ist und zum anderen, weil ich nicht genau weiß, worauf mein Gegenüber hinaus möchte.

Angenommen, Sie arbeiten, sitzen vor dem Rechner und ein Kollege fragt Sie „Na, alles im Griff?“, dann ist das, vermute ich, eine ebenso schwer zu beantwortende Frage wie „Na, alles gut?“

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